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Meine Damen und Herren
liebe Kolleginnen und Kollegen
Ich empfinde es als eine große Ehre, die diesjährige Karl-Abraham-Vorlesung halten zu dürfen, und ich möchte mich für die Einladung herzlich bedanken. Danken möchte ich insbesondere auch Veronica Mächtlinger für die freundlichen Worte, die sie über meine Arbeit gesagt hat.
Mich im Hinblick auf die heutige Vorlesung erneut mit Sigmund Freuds Michelangelo-Essay (1914b) zu befassen wurde durch ein äußeres Ereignis nahegelegt. Wie Sie wahrscheinlich wissen, wurde seit 1998 in Rom in der Kirche San