You do not currently have permission to view the full text for this document. Please sign in to an account with an active subscription or contact support.
Zunächst möchte ich zum Ausdruck bringen, wie sehr mich die Einladung zu einer Veranstaltung ehrt, die uns den Namen und das Werk Wolfgang Lochs ins Gedächtnis ruft. Abgesehen davon, daß ich einige seiner Ideen sehr erhellend finde, habe ich an Wolfgang Lochs Schriften immer besonders seine Fähigkeit geschätzt, innovativ zu sein, ohne je die Verbindung zu Freuds Formulierungen zu verlieren, sei es, indem er sie bestätigte, indem er einige der Kritik unterzog oder andere mit der nach Freud entwickelten Theorie auf einen neuen Stand brachte. So kann man meiner Meinung nach unsere Disziplin, von der so viele zeitgenössische Analytiker denken, sie folge einer überholten Methodologie, am wirkungsvollsten fördern. Wenn ich an die Errungenschaften der Psychoanalyse in den zurückliegenden Jahrzehnten denke, muß ich wohl näher auf etwas eingehen, das mir zuweilen wie ein echtes Paradox vorkommt. Die Entwicklung unserer