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»Die Arbeit auf eigenem Boden im ständigen Gedankenaustausch mit der Arbeit der analytischen Autoren der ganzen Welt« - diese Aufgabe hat dem Jahrbuch in ihrem Geleitwort ins Stammbuch geschrieben. Nach nunmehr 45 Jahren möchten wir anläßlich des Erscheinens des 50. Bandes an die Anfänge erinnern. Wir freuen uns zugleich, daß sich in diesem Jubiläumsband die Förderung, welche die Psychoanalyse im deutschen Sprachraum durch Vertreter der internationalen Psychoanalyse erfahren hat, und das in jahrzehntelanger Pflege entstandene wissenschaftliche Netzwerk mit vielen Kollegen, insofern niederschlagen, als hier auch die Übersetzungen der sogenannten »Prepublished Papers« für den 44. Kongreß der Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung in Rio de Janeiro zu finden sind. Sie machen den Themenschwerpunkt dieses Bandes »Trauma: Neue Entwicklungen in der Psychoanalyse« aus. Für den Jubiläumsteil haben wir Horst-Eberhard Richter (als Gründungsherausgeber), Paul Parin (als Gründungsbeirat) und Friedrich-Wilhelm Eickhoff (unseren Vorgänger als Herausgeber für 30 Jahre) zu Beiträgen in der ihnen je eigenen Weise gewinnen können.
Die Arbeit von Eickhoff zeichnet die Entwicklung des Jahrbuches schwerpunktmäßig nach. Darüber hinaus berichtet er auch einiges über die Intentionen der Gründer und ihre Ausgangssituation. Ergänzend sei darauf hingewiesen, daß Käte Dräger schon Mitte der fünfziger Jahre eine Festschrift zu Müller-Braunschweigs 75. Geburtstag geplant hatte, die dann doch nicht zustandekam. Ihre Vorbereitungsaktivitäten stellten den Hintergrund dar, auf dem Gerhart Scheunert angesichts der 10-Jahresfeier der DPV im Herbst in Berlin die Jahrbuch-Idee kräftig vorantrieb, die aber ohne Edeltrud Meistermann-Seeger, ihren Mann Georg Meistermann und deren redaktionelle Erfahrung sowie organisatorischökonomische Hilfe keinen Erfolg gezeitigt hätte. Horst-Eberhard Richter als damaliger