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Dem Herausgeber Ludger M. Hermanns habe ich es zu verdanken, daß ich zum 50. Band des Jahrbuchs einen Beitrag schreiben darf, und er hat mir eine Kopie meines Briefes vom 4. Oktober 1961 an Dr. Scheunert zugestellt, mit dem ich dem Beirat »nur gegen starke innere Widerstände« beigetreten bin, »weil ich Sie [Scheunert] […] persönlich so gerne habe und fachlich so sehr schätze, daß ich Sie um keinen Preis mit einer Absage kränken möchte.« Meine Bedenken kamen daher, daß ich meinte, ein Beirat sei überflüssig. Die Ernennung zum Beirat diene einer »Verbeugung vor weitverbreiteten, aber darum nicht weniger lächerlichen Eitelkeiten«. Andererseits gab ich der Hoffnung Ausdruck, daß das Jahrbuch sich durch seine »Qualität, […] das Wissen und die Sorgfalt der Herausgeber « bewähren würde.
Dr. Eickhoff hat dreißig Jahre lang dafür gesorgt, daß das Jahrbuch einen verläßlichen, sorgfältig ausgewählten und redigierten Lesestoff geliefert hat. Ich bin allerdings nur bis Leser geblieben; damals habe ich meine Praxis aus Gründen meines Alters aufgegeben. Die früheren Jahrgänge des Jahrbuchs und alle Lieferungen seither habe ich an Dr. Johannes Reichmayr weitergegeben. Seine beiden Bücher Ethnopsychoanalyse, , und das biographische Lexikon Psychoanalyse und Ethnologie, , (beide Bücher im Psychosozial Verlag, Gießen) zeigen, wie gut das Jahrbuch dort weiterwirkt.
Nach so langer Zeit ist es angebracht, meine Bedenken von damals zu hinterfragen. Meiner Abneigung, am Reigen der Eitelkeiten teilzunehmen, habe ich Rechnung getragen. Meine Rolle als Beirat habe ich fast ausschließlich in passiver Form, als Leser, erfüllt und habe der Redaktion kaum je Ratschläge gegeben.