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Für Elisabeth
Zwischen Oktober 1971 und Oktober 2001, also während einer mit drei Jahrzehnten über Gebühr langen Zeit an der Redaktion des Jahrbuchs der Psychoanalyse beteiligt gewesen, danke ich Ludger Hermanns für seine Einladung, zum Erscheinen des 50. Bandes mitzuteilen, welche Gedanken mich bei einem Rückblick bewegen. Es ist vor allem die Überzeugung, daß seit den Anfängen trotz aller Zäsuren eine Kontinuität erkennbar ist, die dem Jahrbuch ein unverwechselbares Gesicht gegeben hat. Die Gründungsurkunde ist der Vertrag zwischen dem Westdeutschen Verlag, Köln und Opladen, und den Herausgebern Käte Dräger, Horst-Eberhard Richter, Gerhart Scheunert und Edeltrud Seeger in gleichberechtigter redaktioneller Verantwortung, die mit der Existenz einer Art »peer review« gleichbedeutend war. Sie informierten über die »Philosophie« des Jahrbuchs: Es solle eine sinnvolle Ergänzung zur Monatsschrift Psyche als »Zeitschrift für psychologische und medizinische Menschenkunde« und Repräsentant auch anderer tiefenpsychologischer Schulrichtungen sein und der wissenschaftlichen Arbeit aller Gruppen innerhalb der Deutschen Psychoanalytischen Vereinigung, als dessen offizielles Mitteilungsorgan es sich zunächst verstand, Ausdruck verschaffen und zugleich ausländischen psychoanalytischen Autoren Zugang zum deutschen Lesepublikum eröffnen. Die Herausgeber waren sich darüber im klaren, daß sich