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Zur Einführung des Narzißmus stellt einen Wendepunkt in der Psychoanalyse dar. Obwohl sich viele wichtigen Denker über viele Jahrzehnte hinweg nicht auf das Konzept des Narzißmus bezogen haben, könnte man sagen, daß seit Freud keine psychoanalytische Arbeit geschrieben wurde, die nicht implizit die Veränderungen berücksichtigt, die sich durch sie im Denken ergeben haben. Zur Einführung des Narzißmus veränderte radikal das Konzept des Ichs. Ab diesem Zeitpunkt war das Ich nicht mehr nur ein Ort der Triebbeherrschung, sondern es wurde ein »Objekt«, ein Bild, ein Niederschlag früherer Identifizierungen. Das Ich wird nicht mehr unabhängig von jeglicher Beziehung gesehen, sondern eher als das Ergebnis der Internalisierung von Beziehungen (, Segal/Bell 1991, Sandler et al. 1997). Dieser Gedanke sollte in Trauer und Melancholie (1916-17g[1915]) weiterentwickelt werden, wo Freud erstmals eine vollständige Beschreibung einer inneren Objektbeziehung gab, die Projektion