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Beim Versuch zu erklären, wie der Psychoanalytiker dem Patienten die Grundregel schildern könnte, rät Freud einmal zu folgender metaphorischer Darstellung: »Benehmen Sie sich so, wie zum Beispiel ein Reisender, der am Fensterplatze des Eisenbahnwagens sitzt und dem im Inneren Untergebrachten beschreibt, wie sich vor seinen Blicken die Aussicht verändert« (Freud 1913c, 469). Die Kommunikation zwischen Patient und Analytiker besteht, so Freud, in der Beschreibung dessen, was der Patient wahrnimmt.
Als Fließ ihm im Jahr 1900 den Vorwurf machte, er sei ein »Gedankenleser«, der in den Gedanken seiner Patienten nur die eigenen lese, empfand Freud dies als schlimme Verurteilung seines ganzen Unternehmens, das er ohnehin beständig gegen den Vorwurf der subjektiven Einmischung, nämlich der Suggestion, verteidigen mußte.
Diese Verteidigung findet ihren unmißverständlichen Ausdruck in der Metapher des Eisenbahnabteils. Die dem Patienten gegebene Empfehlung ist ein anschauliches Beispiel für jene Dimension der reinen Beobachtung, die bis in