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Der »Einriss zwischen Ich und Realität« (Freud 1924, 389) bedeutet, daß ein selbstverständliches In-der-Welt-Sein, durch die Unüberbrückbarkeit von innerem Erleben zueinander genauso wie zwischen innerem Erleben und äußerer Realität gefährdet ist, wenn »eine Abziehung der vom Ich ausgeschickten Besetzung« (Freud 1924, 391) bereits stattgefunden hat. Der Abzug der Besetzung diente dazu, einer fortgesetzten Versagung die Wahrnehmung zu entziehen, um den Preis des Einrisses zwischen Ich und Realität. Die Performance, so die Überlegung von Danckwardt (2006), liegt als ein unbewußter Restitutionsversuch auf dem Einriß zwischen lebensgeschichtlicher Erfahrung und Realität - ähnlich wie der Wahn in psychotischen Prozessen - als »ein aufgesetzter Fleck, dort […] wo ursprünglich ein Einriß in der Beziehung des Ichs zur Außenwelt entstanden war« (Freud 1924, 389). Eine Deutung der Besetzungsentziehung kann vorerst nicht zustande kommen, weil der Analytiker vom Sinn der Bezogenheit -