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Esther Bick ist vor allem für ihre originelle wegweisende Idee, die teilnehmende Beobachtung der frühen Kindheit in die analytische Ausbildung einzuführen, bekannt geworden (Bick 1964). Sie hat dabei verschiedene Forschungsansätze integriert und zu einer eigenen Methode entwickelt. Ihre Ideen zur frühen Entwicklung, die leider nur in zwei Veröffentlichungen (Bick 1968, 1986) niedergelegt sind, entwickelte sie aus ihren Analysen mit Kindern und Erwachsenen und aus ihren Beoachtungen von Säuglingen mit deren Müttern. Ihre Konzepte des »primary skin containment«, der »second skin«-Phänomene und der »adhäsiven Identifizierung« sind eine eindrucksvolle Demonstration dafür, welche Erkenntnisse aus der Beobachtung von Babies gewonnen werden können, und inwiefern die teilnehmende Beobachtung als Forschungsmethode zum Verstehen primitiver Abwehrvorgänge in Psychoanalysen von Kindern und Erwachsenen hilfreich sein kann.
1902 (nach A. Briggs, nach M. Harris) wurde Esteza Lifsza Wander am 4. Juli, als Tochter von verarmten orthodoxen jüdischen Eltern in Przemysl in Galizien geboren (Briggs 2002). Mit Mut, Ausdauer und Intelligenz ohne Hilfe