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In dieser klinischen Arbeit möchte ich mich vor allem mit der Interaktion zwischen einer zwanghaften und einer schizoiden Organisation beschäftigen, wie sie bei der Analyse einer Patientin zu beobachten war, die unter einer sie sehr beeinträchtigenden Zwangsstörung litt, bei der panikartige Ängste vor jeglicher Form von körperlichem Kontakt mit Toten im Vordergrund standen. In meiner theoretischen Auffassung gehe ich von dem Standpunkt aus, daß sich die Einsichten der freudianischen Tradition über die Pathologie der Zwangsstörungen, die in der Literatur auch als klassische ätiologische Formel bezeichnet werden, als sehr fruchtbar und grundlegend erwiesen haben. Aber ich denke auch, daß diese nicht weit genug geht, um das »verwirrende Spektrum der Zwangsneurose«, von dem Anna Freud gesprochen hat, zu erklären. Sie meinte, zwanghafte Konfigurationen reichten »[…] von ichgerechten und beinahe normalen Formen -