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In dieser Arbeit möchte ich mich mit spezifischen Schwierigkeiten in der Analyse einer von Zwängen tyrannisierten Patientin auseinandersetzen. Ausgangspunkt meiner Überlegungen war dabei vor allem eine unangenehme Form der Gegenübertragungserfahrung, die, wie ich glaube, zwar häufig im Zusammenhang mit Zwangsneurotikern erwähnt wird, deren näherer Untersuchung sich aber erhebliche Widerstände entgegenstellen.
Freud beschreibt in seiner berühmten Krankengeschichte des Rattenmannes, wie dieser, nachdem er ihm in der ersten Stunde reichhaltiges Material über seine infantile Sexualität offenbart hatte, in der zweiten Stunde die Episode von der Waffenübung schildert, in deren Verlauf seine große Zwangsbefürchtung aufgetaucht war. Als er nun bis zur Beschreibung der »orientalischen Strafe« gekommen ist, unterbricht er sich, steht auf und bittet Freud, ihm die Schilderung der Details zu erlassen. Freud besteht auf der Mitteilung, bietet ihm aber an, ihn durch Erraten zu unterstützen.1
Diese Stunde ist in der Literatur in extenso diskutiert worden. Mich beschäftigte an dieser Szene besonders, wie hier sehr subtil und äußerst machtvoll eine