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Diese Studie befaßt sich mit der Struktur und Beziehungsdynamik zwanghafter Abwehr, wie sie sich in ausgeprägter Form in der Behandlung eines schwer gestörten Patienten darstellte, der eine starke Abschottung und Einkapselung seiner Persönlichkeit aufwies. Seine Pathologie bewegte sich offensichtlich im Grenzbereich zur Psychose, wobei sich aber m. E. aufzeigen läßt, daß die psychotisch anmutenden Phänomene eher Ausdruck einer Entwicklungshemmung waren und nicht so sehr Anzeichen für die Gefahr einer psychotischen Regression und Desintegration, die im Verlauf der vierstündig durchgeführten Behandlung auch zu keinem Zeitpunkt gegeben war.
Mit dem Thema des Zwangs ist ein Bereich angesprochen, der nach meinem Eindruck gerne übergangen und in seiner Eigenart und Bedeutung nicht genügend gewürdigt wird. Zwangsstörungen scheinen ein Stiefkind der psychoanalytischen Forschung zu sein, obwohl die von Freud herausgearbeitete diagnostische