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In dieser Arbeit werde ich Material aus der psychoanalytischen Behandlung zweier Patienten darstellen, die eine klinische Depression und selbstdestruktives Verhalten aufwiesen. Beide Patienten, die ich diskutieren werde, griffen sich selbst mit physischen Gewaltakten an, aber auch mit der Art und Weise, wie sie über sich selbst denken und fühlen konnten. Beide konnten bisweilen extrem selbstkritisch werden und damit demonstrieren, daß es einen Teil in ihrem Denken gab, der über sie zu Gericht saß. Das ist der Teil des Denkens und Empfindens, den Analytiker das Über-Ich genannt haben. Bei meinen Patienten konnte dieses Über-Ich manchmal völlig verurteilend und drakonisch sein.
Ich möchte versuchen zu illustrieren, daß sich in beiden Fällen in der Behandlung ein Verständnis der Aggression der Patienten gegen sich selbst, aber auch gegen ihren Analytiker und seine Versuche, ihnen zu helfen, herausbildete. In meinem ersten Fall wurde das auftauchende Bewußtwerden der Tatsache, daß die Patientin die Kapazität des Therapeuten zu helfen angriff, ein Faktor, der eine Veränderung zum Besseren motivierte. Im anderen Fall führte dieses Bewußtwerden