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Mein Leben in Deutschland seit 1960, als ein Fremder aus Ägypten, mein nicht selbstverständlicher Integrationsprozeß, auch meine Universitätskarriere wären nicht denkbar ohne die Hilfe mancher meiner Vorgesetzten und Freunde, vor allem nicht ohne den großzügigen Kredit von Toleranz, den Wolfgang Loch mir von Beginn an und zu jeder Zeit eingeräumt hat.
Ich habe Wolfgang Loch Anfang des Jahres 1961 bei einem Besuch der Mitscherlich-Mitarbeiter an der neuropsychiatrischen Universitätsklinik Frankfurt kennengelernt. Ich suchte ihn einige Monate später auf, denn ich brauchte Orientierung in einer mir sehr fremden Welt. Der eigentliche Grund, mein Land zu verlassen, ob Flucht vor der dortigen Willkür oder Ausdruck des Bedürfnisses, einen Neubeginn zu wagen, war mir noch nicht richtig bewußt. Auch war ich unsicher, ob ich mit Deutschland die richtige Entscheidung getroffen hatte, wäre