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»Am Mittw. 13. Nov. bei Dr. Abraham psycho-analyt. Sitzungen begonnen«, notiert der Schriftsteller Oscar A. H. Schmitz am 16. November 1912 in sein Tagebuch.1 Gleich nach Aufnahme der Analyse beginnt Schmitz, sich selbst zu beobachten, seine Träume, Gedanken, Erinnerungen und frühkindlichen Erlebnisse im Medium der Psychoanalyse zu betrachten und neu zu bewerten:
14. Nov. festgestellt, daß nächtliches Aufschrecken mit dem Traum jemand sei im Zimmer (zuletzt i. d. Meinung in dem 2bettigen Hotelzimmer zu sein), sich auf den Vater bezieht. Erot. Neigung zu ihm überhaupt Grundlage von H[ass] Substituierung an Stelle der Mutter im Schlafzimmer. (16. November 1912)
Wie das Tagebuch zeigt, war die Analyse bei Karl Abraham anfangs sehr intensiv gewesen. Unterbrochen von einem vierwöchigen Aufenthalt in Paris und einer dreiwöchigen Reise nach Rußland hatte Schmitz im ersten Jahr offenbar