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Der Begriff »Eitingon-Modell« ist heute wohlbekannt. Ganz abgesehen von seinen negativen Konnotationen verweist er auf die historische Tatsache, daß sich das Modell der Analytikerausbildung, wie es in der ersten Hälfte der 1920er Jahre in Berlin entwickelt wurde, über weite Teile der psychoanalytischen Welt ausgebreitet hat. Ich möchte diesen Vorgang skizzieren, oder genauer: die Geschichte
der Institution, die ursprünglich zu seiner Beförderung gegründet wurde - der Internationalen Unterrichtskommission (IUK).1
Vor dem Ersten Weltkrieg war die psychoanalytische Ausbildung, soweit man davon überhaupt schon sprechen kann, eine ungeregelte und oberflächliche Angelegenheit. Allerdings gab es damals auch nicht mehr als fünf bis zehn Leute, die ihren Lebensunterhalt als praktizierende Analytiker verdienten. Erst nach 1918 wurde die Psychoanalyse wirklich zum Beruf. Ein wesentlicher Schritt auf diesem Weg war die Einrichtung von e