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Diese Arbeit entstand aus einer Anregung meiner Tochter, der Klassischen Philologin Jula Wildberger. Sie beschäftigte sich mit dem lateinischen Dichter Ovid (43 v. Chr. - ca. 17 n. Chr.),1 der sich in besonderem Maße für das Seelenleben des Menschen interessierte und für seine Werke Themen wie etwa die Liebe wählte, die ihm erlaubten, diesem Interesse nachzugehen. Sie schlug daher vor, daß wir uns gemeinsam einen Abschnitt aus Ovids Epos Metamorphosen ansehen.2 Ein römischer Dichter der augusteischen Zeit stand in einer reichen Tradition,