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Das Konzept des Objektverlustes ist, ebenso wie das des Traumas, uns Psychoanalytikern lieb und teuer, und deshalb sollte ich eigentlich eine Expertin dafür sein, bin ich doch als Psychoanalytikerin vertraut mit diesem Thema und mußte früh in meinem Leben selbst einige Verluste hinnehmen. Allerdings kann ich mich selbst nur sehr selten in der einschlägigen Literatur wiedererkennen. Dies ist der Anlaß für die Überlegungen, um die es in diesem Essay gehen soll. Eine frühere kleine Arbeit mit dem Titel Traumas Babel, in der ich die aktuelle Literatur zu diesem Thema untersuchte, landete schließlich - vergessen - in der sprichwörtlichen Schublade. Mein Vorbehalt, es weiter voranzutreiben, wurzelte vor allem in der Frage: »Wie kann man so vielen geschätzten Theoretikern mit Kritik begegnen, ohne selbst einem Irrtum aufzusitzen?«
Kürzlich jedoch wurde ich darin bestärkt, meine Schwierigkeiten, die Traumatheorien allgemein und die des Objektverlustes im besonderen zu übernehmen, einer neuerlichen Prüfung zu unterziehen. Auf dem Kongreß der IPV in