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In seinen frühen Untersuchungen zu perversen Objektbeziehungen beschreibt Freud (1905 d) als »pervers« Verschiebungen in Hinblick auf das Befriedigungsobjekt und das Sexualziel. Er spricht von der »polymorph perversen« infantilen Sexualität (Freud 1905 d, 92) und macht für die Entwicklung klinischer Perversionen Hemmungen und Fixierungen der infantilen Sexualorganisation verantwortlich. Diese fülle »die kollateralen Wege aus«, wenn »der Libido auf normalem Wege die Befriedigung versagt wird« (Freud 1905 d, 69). Die »Abdrängung der Libido vom normalen Sexualziel und Sexualobjekt« (Freud 1905 d, 70) komme insbesondere dann zum Tragen, wenn es nicht gelinge, die libidinösen Regungen unter dem Primat der genitalen Sexualität zu vereinigen.
Anders als bei den Neurosen, bei denen diese Regungen verdrängt würden, bilde sich bei der Perversion ein Teil der Symptome um den Preis einer abnormen Sexualität. Deshalb könne man die Neurose »sozusagen […] [als] Negativ der Perversion« (Freud 1905 d, 65; Hervorh. i. O.) bezeichnen. Dabei fällt Freud der oft erhaltene Realitätsbezug (Freud 1905 d, 60) sowie die häufige Manifestation