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Ich habe 1994 erstmals auf die Krankengeschichte von Frau Elfriede Hirschfeld aufmerksam gemacht, die Freud in sechs Artikeln und vielen Briefen besprach (Falzeder 1994). Hier möchte ich nachtragen, was mir damals entgangen ist, nämlich daß Freud sie auch in der Mittwochgesellschaft relativ ausführlich erwähnte (Nunberg/Federn 1967, 333 f.). Dort benutzte er am 22. Dezember 1909 den Fall dieser «Frau, die keine Kinder hat und an der Enttäuschung dieser Hoffnung erkrankte», «um aufmerksam zu machen, in wie sonderbar verkleideter Weise man die infantilen Sexualregungen auffinden kann». Zum einen nannte und deutete er ihre beständige Angst, ein Kind zu überfahren, die sich in keiner der sie betreffenden Publikationen findet, als «Neidwunsch» oder «Rachewunsch» sowie als Koitussymbol: «Sie wünscht, daß ein Mann ein Kind sexuell mißbrauche: dieser Mann ist ihr Vater, und dieses absichtlich unbestimmt gehaltene Kind ist sie selbst.» Zum anderen führte er ihre «Angst vor Glassplittern» an. In Zwei Kinderlügen (1913 g) löste er diese so auf: Als Kind hatte sie einer Schulkollegin, die sich gerühmt hatte, zu Mittag Eis gehabt zu haben, mit der Lüge