You do not currently have permission to view the full text for this document. Please sign in to an account with an active subscription or contact support.
Es ist für mich eine Ehre, einen Beitrag zu den Wolfgang-Loch-Vorlesungen zu leisten. Er setzt sich mit einem kleinen Abschnitt über Sigmund Freuds impliziten Theorien auseinander. Darüber hatte ich wiederholt referiert, zum Beispiel über Freuds erträumte analytische Situation , Freuds Verwendung des Staunens (1995), seine Farb-Affekttheorie (2006), seine dritte Traumatheorie oder über seine Synthesetheorie für Setting und Deutung (2010). Ich danke der Stiftung Wolfgang Loch-Vorlesung, daß sie Forschungsprojekte wertschätzt und unterstützt, die nach Sigmund Freuds impliziten psychoanalytischen Theorien suchen, in denen sein jahrzehntelanges implizites klinisches Erfahrungswissen und Denken verborgen ist, das zur Bewältigung der konkreten zeitgenössischen analytischen Arbeit beiträgt. In diesem Sinne geht es in dem folgenden Ausschnitt um Freuds implizite Ansichten über Entstehung, Verständnis, Handhabung