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Welche Entwicklung erhoffen wir uns als Ergebnis einer »hinlänglich guten« Psychoanalyse für den Patienten? Den meisten von uns ist in der internationalen Gemeinschaft beigebracht worden, daß das Allerwichtigste, was wir unseren Patienten vermitteln müssen, die Kenntnis des Unbewußten sei. Ein Grundgedanke der Psychoanalyse besagt: Je mehr von diesen unbewußten Elementen wir ins Bewußtsein holen können, desto geringer ist die Gefahr einer Sogwirkung ihrer Manifestationen auf das Handeln des Patienten. Diese Sicht der Dinge hat natürlich sehr viel für sich. Es gibt aber noch eine andere bedenkenswerte Sicht, der zufolge der Prozeß des Erkennens ebenso wichtig ist wie das Erkannte. Was in einer relativ erfolgreichen Psychoanalyse erreicht wird, ist eine Art des Erkennens und nicht einfach Wissen oder Erkennen. Bei Zweitanalysen stelle ich immer wieder fest, daß die Patienten häufig schon eine Menge wissen, also »erkannt haben«, wenn sie zu mir kommen, daß sie aber nicht wissen, wie das