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Die islamistische Gewalt in den westlichen Metropolen und die damit verbundene religiös motivierte Bedrohung zwingen dem aufgeklärten Zeitgeist eine Debatte auf, die er längst als erledigt erachtet hatte. Das Abendland ist nach dem Befund Türckes schon lange nicht mehr christlich. Das in der westlichen Welt praktizierte Christentum ist aufs Ganze gesehen hohl und morsch und existiert in unseren Regionen praktisch nur noch in Resterscheinungen und inaktivierten Ablagerungen. Von diesem sedimentierten Christentum, von dem in den letzten fünf Jahrhunderten gleichsam »festgetretenen, beruhigten Untergrund, auf dem sich das unruhige Leben der Moderne abspielt« (8), gingen - als es noch mächtig war - die Renaissance, die Aufklärung, die Menschenrechte und die moderne Wissenschaft und Technik hervor und freilich auch der Kolonialismus. Durch das gewaltsame Eindringen des Islam in die abendländische Zivilisation wird