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Die Frage, die sich heute stellt, lautet: Wo und wie wirkt das Diskrete? Entlang dieser Frage ordnet sich das Verhältnis von Psychoanalyse und einer Medienforschung, die psychoanalytischem Denken nach Medizin und Psychologie neuen universitären Raum schafft. Soll Psychoanalyse aber nicht nur als historische Kulturtheorie und mit einzelnen Konzepten Teil der Medienwissenschaft sein (sofern sie das überhaupt will), dann erfordert das zunächst eine Fokussierung auf und perspektivisch das tiefere Verständnis des Diskreten.
In einer ersten Bestimmung bezeichnet das Diskrete die Voraussetzungen zur hinreichenden Unterscheidbarkeit und damit die unumgänglichen Vorbedingungen jeglicher Differenzierung. Der vorliegende Beitrag will herausarbeiten, daß und weshalb die Exponierung des Diskreten sowohl aus medienwissenschaftlicher Sicht dringlich wäre, wie sie auch psychoanalytischen Lektüren neue Anregungen geben würde. Einerseits könnte die Medienwissenschaft so