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Meine Arbeit wird der Frage nachgehen, wie der weitverbreitete und zum Teil exzessive Fernseh-, Video- und Internetpornographie-Konsum heute einzuschätzen ist. Die naheliegende klinische Diagnose wäre die einer Perversion bzw. die einer süchtig-perversen Entwicklung. Die implizite Entwertung der Frau, der Gebrauch ihres Körpers als käufliche Ware, die phantasierten Angriffe auf ihre Integrität in der Zerlegung ihres Körpers in Partialobjekte der Befriedigung und damit deren Fetischisierung scheinen eine solch schwerwiegende Diagnose zu rechtfertigen. Die suchtartige Qualität der Masturbation und das selbstdestruktive