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Die Begeisterung über das Erscheinen dieses ersten Bandes der auf fünf Bände angelegten ungekürzten Ausgabe der zwischen Sigmund Freud und Martha Bernays ausgetauschten Brautbriefe - es handelt sich um 1539 Schriftstücke - im Jubiläumsjahr des S. Fischer Verlags ist ganz außerordentlich. Keine angesehene deutsche Tageszeitung hat sich eine sofortige Rezension dieses großen Dokuments der Briefliteratur entgehen lassen. Jean Bollack, Philosoph und Biograph des »zwischen zwei Welten«, der jüdischen und deutschen, lebenden Philologen Jacob Bernays, schrieb schon am 9. April sehr anrührend in der Süddeutschen Zeitung, er habe mit angehaltenem Atem gelesen (Bollack 2011). Und im August wurde die Vorstellung der Brautbriefe unter dem Titel Keime