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Henry Rey unterscheidet in seiner Arbeit »The schizoid mode of being and the space-time continuum (before metaphor)« (1994) verschiedene Qualitäten von Wiedergutmachungsversuchen - repair und reparation -, die dem Subjekt bei der Bewältigung unliebsamer Selbstanteile zur Verfügung stehen. Repair beschreibt dabei eine seelische Aktion, die darauf zielt, schwierige, beschädigende Impulse mit Hilfe früher Abwehrmodi wie Spaltung, Verleugnung, Bagatellisierung oder manischen Erregungszuständen schnell los zu werden oder bedeutungslos zu machen. Reparation setzt hingegen einen seelischen Zustand voraus, bei dem sich das Subjekt in der Lage fühlt, eigene schuldhafte, angreifende Impulse anzuerkennen und dafür Verantwortung zu übernehmen. So leicht beide Zustände theoretisch voneinander abzugrenzen sind, so schwierig kann es jedoch während des analytischen Prozesses werden, sie zu erkennen und durchzuarbeiten.
In der analytischen Begegnung werden wir mit den Ängsten der frühesten Entwicklungsphasen konfrontiert, Ängste existentieller und verfolgender Natur. In dieser Phase versuchen Abwehrmechanismen wie Spaltung, Verleugnung,