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Neben Alexander und Margarete Mitscherlich ist Horst-Eberhard Richter der deutsche Psychoanalytiker der Nachkriegszeit, der den größten Einfluß auf das Bild der Psychoanalyse in der Öffentlichkeit ausübte. Mit seinen Publikationen, die sich an eine breite Leserschaft richteten, betrieb er eine Art »psychoanalytischer Volksaufklärung«, wie sie in den Anfängen der psychoanalytischen Bewegung zum Selbstverständnis vieler Psychoanalytiker gehörte. Seitdem er die Leitung des Berliner psychoanalytischen Instituts übernommen hatte, wirkte er unermüdlich für die Sache der Psychoanalyse. Er engagierte sich als Gründer, Mitbegründer und Leiter verschiedener psychoanalytischer und psychotherapeutischer Gesellschaften, Institute und Vereine, schrieb 30 Bücher und über 300 Artikel, hielt unzählige Vorträge und gab zahllose Interviews in Rundfunk und Fernsehen. Noch wenige Wochen vor seinem Tod arbeitete er an einem