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Ich danke Ihnen für die ehrenvolle Einladung, zu dieser Feier beitragen zu können. Der zehnjährige Bestand der Deutschen Psychoanalytischen Vereinigung und das Jubiläum des Wiedereintritts in die psychoanalytische Öffentlichkeit wird von allen Mitgliedern und Freunden der Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung mit Genugtuung begrüßt werden.
Das Festefeiern gehört wahrlich nicht zu den Routine-Beschäftigungen des Psychoanalytikers. Die roten Ziffern des bürgerlichen Kalenders haben in seinem Berufskalender einen Seltenheitswert. Damit soll nicht gesagt sein, daß die Psychoanalytiker freudlose, immer nur ernsthafte oder gar asketische Menschen sind, die sich das Festefeiern nicht erlauben wollen. Das Gegenteil ist wahr: Ich glaube sagen zu dürfen, daß wir nicht nur den Sinn des Festes und des Feierns besser verstehen gelernt haben, sondern es auch als individuelles und kollektives Erlebnis sehr positiv einschätzen. Wir beklagen es vielmehr, daß wir es nicht öfter tun können. Es bedarf eines Anlasses wie des heutigen, uns wirklich der Stimmung des Feierns hinzugeben und zu fühlen, daß Wirklichkeit und Ideal, das was ist und wie es sein sollte, Eins geworden sind. Wie bescheiden wir doch sein müssen! Es ist das zehnjährige Jubiläum der Deutschen Psychoanalytischen