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»Es kommt darauf an, das »Neue« mit dem »Alten« zu verbinden, bzw. es als dessen Fortentwicklung und Vertiefung erkennen zu lassen« (Loch 1999, 5). Dieser Anregung von Helmut Hinz im Vorwort zur sechsten Auflage der Krankheitslehre Wolfgang Lochs folgend möchte ich bestimmte Aspekte in Lochs komprimierter Darstellung auffächern und um einige Punkte ergänzen. Es soll deutlich werden, dass die Krankheitslehre Lochs heute in sozialpolitischer Hinsicht besonders aktuell und eine Rückbesinnung auf sein Krankheitsverständnis angezeigt ist.
Der Wunsch, Krankheit und auch Unfälle zu verstehen, beschäftigte Wolfgang Loch schon sehr früh. Seinem Vater, der für eine Berufsgenossenschaft arbeitete,