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»Sie können sich nicht vorstellen, wie sehr ich mich schäme«. Mit diesem Satz begann ein Brief an mich, den Emma für mich zurückließ, als sie wütend während einer Psychoanalysestunde den Raum verlassen hatte. Sie hatte mich über eine lange Zeit angegriffen, beschimpft und gedemütigt, meine Sätze verdreht, mich verhöhnt und mir Vorwürfe gemacht. Sie drohte mit dem Abbruch der Analyse. Doch der Kulminationspunkt der Behandlung war zum Zeitpunkt dieses Briefes noch lange nicht erreicht. Vier Jahre später sollte sie inmitten eines verbalen Angriffs plötzlich aufstehen und mit einem heftigen Tritt gegen einen meiner Stühle eine Kettenreaktion in Gang bringen. Der Stuhl riss eine Lampe um, diese einen Blumentopf. Ein nicht unbeträchtlicher Teil meines Praxisinterieurs ging zu Boden oder zu Bruch. Aus dem chronischen verbalen war nun ein physischer Gewaltakt geworden.