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Wenn die Aufgabe gestellt ist, drei unterschiedliche Symboltheorien so zu präsentieren, dass sie zueinander in Bezug gesetzt werden können, so muss zunächst gefragt werden, auf welcher Ebene die Begriffe verwendet werden. Melanie Kleins Symbolkonzept, das Konzept des Symbolischen bei Jacques Lacan, und Alfred Lorenzers Überlegungen zur Symbolbildung meinen Unterschiedliches und bewegen sich auf unterschiedlichen Ebenen, und dem müsste eine Diskussion zuallererst Rechnung tragen. Es kann freilich kein Zweifel daran bestehen, dass Kleins - und auf andere Weise auch Lacans - Begriffe im Blick auf die psychoanalytische Klinik konzipiert sind, und dass sie genau hier zu sehr unterschiedlichen Konsequenzen führen können.
Mir wurde die Aufgabe zuteil, Lorenzers Konzept vorzustellen. Dies bedeutet, dass mein Aufsatz kein weiterer Beitrag zu den klinischen Theorien des Symbolisierens und deren metapsychologischen Systematisierungen werden kann. Das Erkenntnisinteresse von Lorenzers Denken ist es nicht, im Chor der konkurrierenden Schulen der Psychoanalyse eine weitere Stimme zu behaupten, vielmehr wendet es sich der Partitur zu, nach der dieser Chor seine