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Auf der Suche nach dem common ground (Wallerstein 1990) bzw. den convergences (Kernberg 1993) der vielfältigen Strömungen der heutigen Psychoanalyse hätte wohl die Auffassung, dass die psychoanalytische Behandlung Arbeit an Symbolisierungsprozessen sei, keine schlechte Chance, Konsens zu erzielen - wenn nicht der Symbolbegriff selbst ebenso heterogen und zersplittert wie die psychoanalytischen Schulrichtungen wäre. Die Begriffe des Symbols und der Symbolisierung, in den Schriften Freuds von eher peripherer Bedeutung, scheinen heute die Last zu tragen, Bedeutungsverluste und Bedeutungsverlagerungen zentraler Konzepte der Metapsychologie abzufangen und an deren Stelle zu treten. Zum einen verlagert sich in der jüngeren Geschichte der Psychoanalyse der Ansatzpunkt der analytischen Arbeit: Sie ist weniger darauf ausgerichtet, ›Unbewusstes bewusst zu machen‹, d.h. die Verdrängung konflikthafter Triebrepräsentanzen aufzuheben, als auf die grundlegenden Vorgänge