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In diesem Beitrag wird gezeigt, dass man während der Analyse von Frauen durch Frauen auf einen melancholischen Kern treffen kann, der mit einer unvollständig ausgearbeiteten mütterlichen Imago in Beziehung steht. Diese Analysen evozieren stark die Beziehung zum Somatischen. Die Internalisierung des Körpers der Mutter, die eine Voraussetzung für die Entwicklung der Frau ist, kann erschreckende, fragmentierte Qualitäten annehmen. Körper und Sexualität der Mutter müssen unter Kontrolle gehalten und gleichzeitig in sich bewahrt bleiben. Die damit verbundenen somatischen Erfahrungen kommen tendenziell in fragmentierten Teilobjekt-Begriffen zum Ausdruck, so dass in den Analysen Körperteile wie z.B. Brüste, Uterus, Eierstöcke und Anus auftauchen (siehe Cournet 1998). Ein Bild für das Eintauchen in den mütterlichen Körper oder in mütterliches Gewässer ist der endlose Orgasmus (Perelberg 2015). Der Prozess körperlicher Fragmentierung, der im Laufe der Analyse stattfindet, macht es zeitweise schwer, den melancholischen Kern von der Hysterie zu unterscheiden. Der Unterschied offenbart sich, wie ich zeigen werde, in der Gegenübertragung der Analytikerin: Das Hauptthema kreist begrifflich