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Das Sprechen in der Psychoanalyse ist nicht identisch mit dem Sprechen über die Psychoanalyse in der Psychotherapieforschung oder in der rekonstruktiven Fallanalyse. Wenn wir davon ausgehen, dass das Sprechen in der Psychoanalyse einmalig und spezifisch gebunden an die Übertragungsbeziehung im Raum eines konkreten psychoanalytischen Prozesses ist, dann stellt sich der gesprochene Text einer Stunde erst her aus dem, was der Analysand mitbringt und an den Psychoanalytiker richtet, und dem, was der Analytiker, der zuhört, ebenso als seine bewusste und unbewusste Erwartung in die Entfaltung einer Stunde einbringt. Im zwischenleiblichen Raum der Stunde entfaltet sich das Sprechen, das dabei gänzlich einmalig, unverfügbar und letztlich nicht registrierbar ist (Warsitz 2006). Aus dem Zusammenwirken von freier Assoziation und gleichschwebender Aufmerksamkeit bzw. - wie noch genauer auszuführen sein wird - Prosodie und Rěverie lässt sich erst das Material der psychoanalytischen Erkenntnis, der gesprochene Text skizzieren. Die Fallgeschichte wird im psychoanalytischen Prozess erst hergestellt - sie ist nicht das reine Abbild der Erzählung