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Wie sehr habe ich meine Zusage, zu dem vorliegenden Band beizutragen, bereut! Die rasch eindeutige Tatsache, dass es nämlich nur sehr wenig veröffentlichte Reflexion über die Form, die Ästhetik der Falldarstellung gibt, brachte mich in erhebliche Schwierigkeiten. Worauf sich stützen? Von wo aus die Dinge denken? Man ist schließlich nicht Freud, der die seltene Gabe hatte zu entdecken, während die normalsterbliche, schreibende Psychoanalytikerin, die ich bin, nachvollzieht, sammelt, kondensiert, synthetisiert und nur hier und da eine eigene Idee, meist durch - bestenfalls - kreative Juxtaposition, beisteuert. Vielleicht war gerade die gähnende Leere, was die französisch-, englisch- und deutschsprachige Literatur zum Thema anbetrifft, Grund für die Konzeption des vorliegenden Bandes?
Jedenfalls ist eine Reflexion über die Falldarstellung notwendig. Die Entwicklung der Psychoanalyse hing und hängt wesentlich von den Erzählungen und Berichten über Behandlungsverläufe ab. Das methodologische Vorgehen