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Als ich zum ersten Mal den Namen Wolfgang Loch hörte, war ich Studentin in Heidelberg. Ich hatte mich aus der behavioristischen Enge meines Psychologiestudiums ins Philosophische Seminar geflüchtet, wo in den frühen 70er Jahren die Psychoanalyse ernsthaft rezipiert und diskutiert wurde. Dort hörte ich von Kommilitonen, in Tübingen gebe es einen Professor, der nicht nur Psychoanalyse praktiziere, sondern auch philosophisch sagen könne, was Psychoanalyse sei und welcher Platz ihr im Feld der Wissenschaften zukomme.1 Ich erinnere mich, dass ich daraufhin in Fachzeitschriften nach Texten dieses Autors suchte und sie aufwändig kopieren ließ - was zu jener Zeit, noch vor den Copy-Shops, keine einfache Angelegenheit war -, während ich sie mir heute mit einem Tastendruck auf den Bildschirm hole. Ich bin mir nicht sicher,