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Während viele von Freuds Überlegungen durch die erkenntnistheoretischen Annahmen seiner Zeit limitiert wurden, ermöglichte ihm sein schöpferischer Geist, postmoderne Anschauungen vorauszuahnen, die für das heutige analytische Denken wegweisend sind. In dem Aufsatz wird versucht, die erkenntnistheoretischen Grundlagen zu untersuchen - was meinen wir zu wissen und wie kommen wir dazu, es zu wissen? - die dafür verantwortlich sind, dass die Analyse nicht mehr ausschließlich auf die Aufdeckung von Denkinhalten abzielt, sondern sich auch auf die Schaffung neuer Gedanken erstreckt, sowie auf die Stärkung des Denkapparates und seiner Kapazitäten. Eine knappe Fallstudie illustriert einige der klinischen Implikationen dieser Erweiterung.