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Der Autor gewinnt seine Überlegungen aus doppelter Quelle: seiner klinischen Erfahrung, in der sich Oszillationen zwischen melancholischen Bewegungen und Bewegungen des Zusammenbruchs finden; und einer theoretischen Sicht auf den Zusammenbruch als zentralen psychosomatischen Kreuzungspunkt. Er unterwirft »Trauer und Melancholie« (Freud 1917e) und »Die Angst vor dem Zusammenbruch« (Winnicott 1991 [1974]) einer vergleichenden Analyse und kommt zu der Hypothese, dass die Melancholie eine der hartnäckigsten Abwehrmaßnahmen gegen ein Erleben des Zusammenbruchs darstellt. Aus seiner Sicht ergibt sich daraus die klinische Konsequenz, dass es jeweils darum geht, von der melancholischen Abwehr zum ihr zugrundeliegenden Zusammenbruch zu gelangen.