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Die Arbeit versucht, Karl Abrahams Platz in der Geschichte der Psychoanalyse zu verorten. Es wird die Begegnung zwischen Karl Abraham und Sigmund Freud skizziert und gezeigt, dass Abraham in der Nachfolge Freuds eine eigene Theorie entwickelt hat, die scheinbar ganz in Freuds Theorie passte. Scheinbar, weil bei detaillierter Betrachtung deutlich wird, dass Abraham schon von 1907 an eigene Wege gegangen ist und eine eigenständige Theorie entwickelt hat. Abraham hielt aber daran fest, dass sie völlig kompatibel zu Freuds Überlegungen sei. Im zweiten Teil der Arbeit wird die Begegnung von Abraham und Melanie Klein beschrieben. Es wird erstens gezeigt, was diese Begegnung für Kleins klinisch-praktische Auffassungen bedeutet hat und beschreibt zweitens den theoretischen Einfluss. Die Untersuchung der Abraham — Klein Beziehung unterstreicht die These von Abrahams Eigenständigkeit gegenüber Freuds Theorie.