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Zwei Ergebnisse der sechsten Gruppenkonferenz über »The Past in the Present« (Zypern, September 2008) werden dargestellt und diskutiert. Das Besondere an dieser Konferenz über »Repeating, Reflecting, Moving On« war die Ausdehnung der Konferenzdynamik auf den aktuellen Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern. Das Hochspannungsdreieck zwischen Deutschen, Israelis und Palästinensern stand unter der Primary Task Enmity. Die Übertragungsbewegung in einer Small Study Group (SSG) führte nach einer explosiven ersten Sitzung zu einer Befriedung der Gruppe, die Modellcharakter für gesellschaftliche Friedensprozesse zu haben schien. Die Hypothese lag nahe, dass die kollektiven Feindseligkeiten aus individuellen Selbstzerstörungen zusammengesetzt wären. Die Alphafunktion von SSG + Consultant transformierten die individuellen Probleme, wenn sie der Gruppe anvertraut wurden (»The usefulness of the uselessness«). Die Begegnung der Untergruppen im System Event hingegen, die die Alphafunktion gegenüber großgesellschaftlicher Feindseligkeit realisiert hätte, fand nicht statt. Maß und Intensität der Angst wie die Anforderungen an die Angsttoleranz der Teilnehmenden waren zu hoch (»Outside is the massacre«). Dies ist das zweite Konferenzergebnis, das für zukünftige Versuche zu berücksichtigen wäre. Beide Konferenzergebnisse erlauben die weitere Diskussion der fraglichen Ausdehnung von Bions Beta- und Alphafunktionstheorie auf gesellschaftliche Dynamiken.