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In der gegenwärtigen Psychoanalyse ist das Konzept der Deutung immer unübersichtlicher geworden. Angesichts dessen schlägt der Autor vor, die Eigenart psychoanalytischer Deutungen durch drei Dimensionen zu erfassen, die er in Auseinandersetzung mit den Autoren Paula Heimann und Wolfgang Loch gewinnt: Die erste Dimension, der intersubjektive Quellgrund des Deutungsprozesses, betrifft die Geburt der Deutung aus dem analytischen Feld und der Übertragungsbeziehung. Die zweite Dimension, die Weil-Überlegung, präsentiert den Kerngedanken des psychoanalytischen Deutens. Als dritte kommt eine evokative Dimension hinzu. Sie legt den Schwerpunkt auf die therapeutische Wirkung der Deutung und die Anregung der Patienten, sich weiterzuentwickeln. Der Autor erläutert diese Dimensionen und schließt eine Fallvignette an, um sie in der Klinik zu verankern.