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Die Objektbeziehung erfährt mit den von M. de M'Uzan geschaffenen Begriffen - wie dem »Identitätsspektrum« oder der »psychologischen Chimäre« - eine tiefgreifende Veränderung, denn für den Autor ist das Subjekt stets ein übergangshaftes. Noch bevor überhaupt von Drinnen und Draußen die Rede ist, dürfte das Subjekt für sich einen Doppelgänger erfunden haben. So dass es sich, bevor es sich vom Nicht-Ich unterscheidet, von sich selbst differenziert haben muss. Der Autor insistiert auf einer Verhandlung zwischen den durch das sexuelle Triebhafte eingesickerten operativen Aufforderungen und den einer nicht-libidinösen und rein identitären Ordnung des Bedürfnisses - die dem Sexuellen, das wiederum den Narzissmus einschließt, fremd ist. Ein solcher identitärer Skandal erfordert folglich in den Interventionen und Deutungen des Psychoanalytikers in der Sitzung eine - vom Autor hier vorgelegte - neue Grammatik. Es geht also für diesen um eine Verschärfung der identitären Erschütterung, die den Zugang zu Neuem erlaubt. Das wird an mehreren Beispielen dargelegt.