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Mit dem Wechsel zum Psychosozial-Verlag wollen wir das Jahrbuch, das seit mehr als 60 Jahren existiert, grundlegend neu gestalten, zugleich der Tradition treu bleiben.
Die wissenschaftliche Psychoanalyse erforscht das dynamisch Unbewusste und seine Entstehung, gründet in der psychoanalytischen Behandlungssituation, aus der sich ihre Theorien und Konzeptualisierungen entwickeln, bzw. an der sie sich messen lassen müssen. Diese Auffassung von Psychoanalyse ist leitend für die Gestaltung des Jahrbuchs der Psychoanalyse, in dem Arbeiten der internationalen Psychoanalyse zur klinischen Praxis und klinischen Theorie, zur Metapsychologie sowie zu ihren Anwendungen einen zentralen Platz einnehmen. Neben der Weiterentwicklung und Vertiefung bestehender Konzepte sollen im Jahrbuch der Psychoanalyse verstärkt neue Beobachtungen und Konzeptualisierungen zur Diskussion gestellt werden, hierin auch gesellschaftliche Veränderungen, die die Psychoanalyse herausfordern, kritisch beleuchtet werden.
Diese Schwerpunktsetzung wird sich in neuen Rubriken und Formaten zeigen, die sich in zwei große Bereiche aufteilen, nämlich einen der klassischen wissenschaftlichen Beiträge und einen, den wir Forum nennen werden.
Im Bereich der Beiträge werden wissenschaftliche Arbeiten veröffentlicht, die den Stand der internationalen Diskussion berücksichtigen und eigene klinische und theoretische Konzepte entfalten. Der Umfang orientiert sich an den Vorgaben klassischer psychoanalytischer Zeitschriften (ca. 7.500 Worte). In diesem Teil werden weiterhin psychoanalytische Themen aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet.
Eingesandte Beiträge des klassischen Formats werden in einem Peer-Review-Verfahren begutachtet und bei Eignung zur Publikation von den Herausgebern