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Es besteht keine Notwendigkeit, die frühen Phasen des psychischen Lebens von den späteren Erscheinungsformen der kindlichen und erwachsenen Sexualität zu trennen. Die frühen Formen des psychischen Lebens tragen zur Ausformung der Sexualität bei. Die Art und Weise der frühen Kommunikation zwischen Kind und mütterlicher Umwelt stehen oft im Zentrum schmerzhafter sexueller Probleme von Erwachsenen.
Der Beitrag beschäftigt sich mit Fragen der gegenseitigen Durchdringbarkeit in frühen Momenten psychischen Wachstums und mit der Art, wie diese in den Dynamiken, den psychischen Dispositionen von Analytiker und Analysand in der analytischen Sitzung wiederbelebt werden. Der Prozess der Introjektion umfasst nicht nur metabolisierte Elemente, sondern auch den Prozess der Metabolisierung selbst. Die Erfahrung eines sexuellen Orgasmus ist tief mit der Introjektion des Metabolisierungsprozesses verbunden. Diese Verbindung ermöglicht es, dass die Erfahrung des Orgasmus nicht lokal begrenzt bleibt, sondern sich auf den gesamten Körper und Geist ausbreitet. In dieser Hinsicht kann sie als eine elementare Form der weiblichen Sexualität in beiden Geschlechtern verstanden werden. Die Qualität der Introjektion (manchmal auch die bloße Möglichkeit der Introjektion) hängt gänzlich von der Qualität der Metabolisierung ab, die in der Psyche des Primärobjekts stattfindet. In dieser Hinsicht hängt die sexuelle Lust, und insbesondere die als »passiv« bezeichnete sexuelle Lust - die in der Tat immer aktiv-passiv ist -, mit den frühen introjektiven Fähigkeiten und damit mit der Fähigkeit zu emotionalem Wachstum und psychischer Entwicklung sowie mit einer fortschreitenden Verbindung und Vereinigung der erogenen Zonen zusammen.