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Durban betrachtet die Entstehung einer unbewussten, surrealistischen, jedoch kohärenten Phantasie von addiktiver Schönheit und Grauen erregender Qualität, die sich bei autistischen und autistisch-psychotischen Kindern findet, als einen Versuch, intensive, erschreckende, Grenzen überschreitende Wahrnehmungen und sensorische Modalitäten zu organisieren und zu bewältigen. Der Mangel an stabiler Verbindung zwischen Trieben, Affekten, Aktionen und Objekten soll durch diese Phantasie in einer Art unorganisiertem Holding kompensiert werden. Seine klinischen Beispiele führen uns durch die dynamischen Strukturen eines Austauschs, geprägt von flüchtigen Verbindungen und Verbindungszerfall, die sich in dem inneren Narrativ einer unbewussten Phantasie niederlassen.
In der Behandlung des siebenjährigen Micky zeigt Durban den schnell oszillierenden Rhythmus zwischen Anwesenheit und Abwesenheit. Micky kommuniziert mit flüchtigen und kurzlebigen Projektionen und Introjektionen, die vom Analytiker sofortige, agile Reaktionen erfordern, um den ständig gefährdeten Faden der Kommunikation aufrechtzuerhalten.
Es scheint weder Raum noch Zeit zu geben für Interventionen, die die Übertragungssituation offenbaren, denn die Frequenz der Projektionen und Introjektionen des Patienten minimiert Mickys spatio-temporalen Aufenthalt in der Psyche des Analytikers. Eher wird die Übertragungssituation in dem zackigen Übertragungs-/Gegenübertragungsaustausch, der Mickys verzweifelten Drang aufnimmt, kommuniziert. Der Analytiker bewegt sich in einem Bereich zwischen Aktion und Sprache, um Mickys flüchtige kommunikative Spalte aufgreifen und »containen« zu