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John Steiners neues Buch Illusion, Disillusion and Irony in Psychoanalysis (Steiner, 2020) führt eine Denkbewegung weiter, die von der Veröffentlichung seines Bandes Orte des seelischen Rückzugs (Steiner, 1993) ihren Ausgangspunkt nimmt. Beschrieb er hier hochkomplexe Abwehrorganisationen, in denen der Patient vor paranoid-schizoiden und depressiven Ängsten Zuflucht sucht, so handelte sein zweites Buch, Sehen und Gesehenwerden (Steiner, 2006), von jenen Gefühlen, insbesondere der Scham, denen sich der Patient ausgesetzt fühlt, wenn er aus seinem Rückzug auftaucht. Die wichtigsten Arbeiten des letztgenannten Bandes waren bereits 2006 in deutscher Sprache erschienen, bevor sie 2011 unter dem Titel Seeing and Being Seen veröffentlicht wurden (Steiner, 2011). Die Thematik wird in seinem Werk Seelische Rückzugsorte verlassen (Steiner, 2014) weitergeführt, das bislang nur in deutscher Sprache vorliegt.
Diese Publikationsgeschichte verdeutlicht bereits, dass John Steiner seine Überlegungen in stetigem Austausch mit Kollegen aus dem In- und Ausland weiterentwickelte. Von besonderer Bedeutung waren dabei die seit 1995 kontinuierlich stattfindenden Westlodge-Konferenzen (zusammen mit Ronald Britton, Michael Feldman und Priscilla Roth), sein eigenes