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Paula Heimann weist als eine der ersten Analytikerinnen auf die Bedeutung unbewusster Prozesse für die Gegenübertragung im Analytiker1 als Reaktion auf die Mitteilungen seines Analysanden hin. Die vorliegende Arbeit zeigt die Entwicklung und Erweiterung auf, die unser analytisches Verständnis für diese Vorgänge genommen hat. Im Zentrum unserer Überlegungen steht das körperliche Erleben des Analytikers innerhalb des psychoanalytischen Prozesses. Es stellt den oftmals ersten fühlbaren und somit bewusst erlebbaren Hinweis auf das komplexe Geschehen in der therapeutischen Beziehung dar. Ist der Analytiker in der Lage, diesen Hinweis als Bedürfnis des Analysanden zu erkennen, ihn für sich zu gewinnen, dann wird er sich dafür sensibilisieren können. Der Analytiker kann nunmehr beginnen, sein Gegenübertragungssymptom durchzuarbeiten und vor dem Hintergrund seiner eigenen Geschichte zu verstehen. Nicht selten nimmt dieser Prozess einen längeren Zeitraum in Anspruch, weil sich der Analytiker durch seine somatische Reaktion mit eigenen »blinden Flecken« konfrontiert sieht. Drei Fallvignetten veranschaulichen, wie diese auch den Analytiker selbst verändernde Arbeit auf unterschiedlichen Ebenen gelingen und für den psychoanalytischen Prozess genutzt werden kann.