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In diesem Aufsatz wird die Übertragung-Gegenübertragung aus bionianischer Sicht diskutiert, indem die verschiedenen Dimensionen, die Wilfred Bion ausgearbeitet hat, angewendet werden. Die Übertragung-Gegenübertragung wird betrachtet ausgehend von einem »Feld«-Matrix-Standpunkt, von einem »mentalisierenden« Ansatz, von der Erscheinung und den Transformationen psychoanalytischer Objekte und schließlich von einem Standpunkt nahe der Unendlichkeit. Für den klinischen Gebrauch werden diese verschiedenen Ansätze in ein Zonenmodell der Vorgänge in der Übertragung-Gegenübertragung integriert: Die erste Zone ist die Vernunft, die zweite bezieht sich auf das dynamische Unbewusste und die dritte ist eine undifferenzierte, nicht darstellbare Zone. Es wird erörtert, wie diese Zonen im Übertragungs-Gegenübertragungsfeld während einer Sitzung interagieren und wie dies neue Möglichkeiten in der Psychoanalyse eröffnen kann.