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In den 1930er und 1940er Jahren führten die Entdeckungen Melanie Kleins (1984 [1952]) zu einer Weiterentwicklung der analytischen Technik, indem sie die Möglichkeit eröffneten, Kinder und einige psychotische Patienten zu analysieren. Es wäre keine Übertreibung, Klein als eines der brillantesten klinischen Genies, wenn nicht das brillanteste, der Geschichte der Psychoanalyse zu bezeichnen; ihre maßgeblichen Beiträge kann kein Analytiker übergehen. Ihre revolutionären Entdeckungen über den primitiven Ödipuskomplex, die schizoiden Mechanismen sowie Rivalität und Neid, welche die Funktionsweise der Beziehung kennzeichnen, haben jedoch paradoxerweise einen Stillstand in der Entwicklung der Psychoanalyse bewirkt. Wilfred Bion (1962) gelang es in den 1960er Jahren, die kleinianischen Entdeckungen mit abstrakteren Begriffen neu zu definieren, indem er die tieferen und mehr desorganisierten Funktionsebenen bei behandelten Patienten erforschte und psychoanalytische Theorien auf ein offeneres und fortschreitendes Lernen aus Erfahrung bezog. So fand das kleinianische Paradigma ein Ende. Leider lähmten dominierende politische Einflüsse, die die zeitgenössische Psychoanalyse charakterisieren, diese wichtige wissenschaftliche Entwicklung, sodass das Ende des kleinianischen Paradigmas nie erkannt und in unsere Wissenschaft integriert wurde. Ein halbes Jahrhundert nach Bions Tod wird lediglich ein Teil seines Werkes als »orthodox« betrachtet, insbesondere in der britischen Psychoanalyse. Darüber hinaus werden Bions Ideen oft im traditionellen System jener psychoanalytischen Theorien fehlinterpretiert, anstatt seine Konzeption der Psychoanalyse